Unanticipated Snag when Trying to Close a Probate

The heirs of a non-resident of the United States who owns real estate in Florida are oftentimes burdened by the need to go through probate in the State of Florida either by probating a German or Florida will or by defaulting to the intestacy Statutes. Oftentimes, once the probate process is opened, other problems surface related to estate taxes.

Many times the deceased will not owe any U.S. Estate taxes by virtue of the Estate Tax Treaty between the U.S. and the home country of the decedent, if their worldwide assets do not exceed the U.S. Unified Credit amount (for 2015 this amount is $5.43 Million). However, the decedent will only receive the Unified Credit if the Estate files an Estate Tax return, affirmatively claiming treaty relief.

Failing to do so will result in the application of the standard non-resident Unified Credit amount of $60,000. This means that any estate of a non-domiciliary decedent that has U.S. Assets in excess of $60,000 must file an estate tax return before the personal representative can sign the Affidavit of No Estate Tax Due.

Failure to file the required returns means that the Personal Representative will remain personally liable for any taxes that should have been paid to the Federal Government and any transfer to the heirs is potentially subject to claw-back.

Disclaimer: This article is for general information only and is not intended as legal advice.

Unerwartete Probleme Bei Abwicklung Eines Nachlasses

Erben eines in den Vereinigten Staaten nicht ansässigen Verstorbenen, der dennoch Immobilien in Florida besaß, haben es Dank der Vorschriften des Nachlassgerichtes nicht leicht. Falls vorhanden, muss das Florida Testament oder das Deutsches Testament – nach Erstellung des Erbscheins- in Florida eingereicht werden damit ein Gericht die Erbfolge und Ansprüche Dritter regeln kann. Falls kein Testament vorliegt muss das Gericht die gesetzliche Erbfolge nach den Florida Gesetzen festlegen.

Oftmals tauchen dann nach Einreichung der Nachlassverwaltung böse Überraschungen auf wie z.B. bisher unbekannte Gläubigeransprüche. Ein weiteres Problem kann die Erbschaftsteuer sein, wenn diese nicht von Anfang an richtig behandelt wird.

Durch das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Herkunftsland des Verstorbenen müssen oftmals keine Erbschaftsteuern bezahlt werden wenn das Weltvermögen des Verstorbenen den U.S. Freibetrag nicht überschreitet (in 2015 liegt dieser Betrag bei $5.43 Millionen). Allerdings kommt der Verstorbene (bzw. dessen Erben) nur in Genuss des Freibetrages wenn eine Erbschaftsteuererklärung in den USA abgegeben wurde, die sich auf das Doppelbesteuerungsabkommen beruft.

Geschieht dies nicht, so wird nur der Gesetzliche Freibetrag in Höhe von $60,000 anerkannt. Dies bedeutet dass Erbschaftsteuern anfallen für alles Vermögen welches diesen Betrag übersteigt. Dies hat dann zur Folge dass der Nachlassverwalter die beim Verkauf notwendige Eidesstattliche Versicherung dass keine Erbschaftsteuer fällig ist nicht gutgläubig unterschreiben kann.

Des Weiteren haftet der Nachlassverwalter weiterhin persönlich für die anfallende Erbschaftsteuer und das an die Erben übertragene Vermögen kann möglicherweise durch das Finanzamt wieder zurück gefordert werden.

Disclaimer: Dieser Artikel ist nur zur generellen Information und dient nicht als Rechtsberatung