Überraschung beim Immobilienverkauf (FIRPTA)

Ein Haus in Florida zu verkaufen ist für ausländische Immobilienbesitzer aus steuerlicher Sicht relativ schmerzlos. Grundsätzlich ist jedoch zu beachten dass bei einem Verkauf einer US-Immobilie, ein Gewinn generell in den USA zu versteuern ist und dass selbst wenn kein Gewinn entsteht eine Steuererklärung abgegeben werden muss.

Um ausländische Verkäufer zu motivieren die entsprechenden Steuererklärungen abzugeben und anfallende Steuern zu bezahlen, verabschiedete der US-Kongress den sog. Foreign Investment in Real Property Tax Act ( FIRPTA ) im Jahre 1980. Dieses Gesetz besagt dass der Käufer oder dessen Beauftragter 10% der Vertragssumme einbehalten und an das Finanzamt abführen muss. Dies kann eine böse Überraschung für einen Verkäufer sein der nicht darauf vorbereitet ist.

Normalerweise kann ein Verkäufer mit einer Rückerstattung, rechnen da die einbehaltene Summe meist höher ist als die tatsächliche Steuer welche vom Gewinn berechnet wird.  Um eventuelle Überzahlungen zurück zu bekommen muss der Verkäufer der Immobilie dann eine US Einkommensteuererklärung als beschränkt Steuerpflichtig abgeben. Der einbehaltene FIRPTA Betrag wird wie eine Vorauszahlung behandelt und mit der Steuer verrechnet.

Da die Gelder unter Umständen für Monate blockiert sein können, sollte jeder Verkäufer bei der Abwicklung sich erkundigen ob sich ein Antrag auf Freistellung oder Reduzierung der FIRPTA tax lohnt und ein „Withholding Certificate“ beantragt werden kann.

Disclaimer: Dieser Arikel ist nur zur generellen Information und dient nicht als Rechtsberatung

Unexpected Suprise at Closing (FIRPTA)

The sale of a home, owned by a person who is not an income tax resident of the United States is relatively painless. It is important to remember, though, that the sale of US Real Property is generally taxable in the United States and thus, the seller generally is required to file an income tax return to declare the sale, even if no gains are achieved.

To motivate foreign sellers to file the appropriate tax returns and to pay applicable taxes, Congress passed the Foreign Investment in Real Property Tax Act (FIRPTA) in 1980 which requires that the buyer or his agent withhold and remit to the Internal Revenue Service 10% of the sales price. This can come as a nasty surprise at closing, to an unwary seller.

Once the FIRPTA tax has been withheld, the seller of the real estate will need to file an income tax return to claim the withheld amounts as a prepayment against the taxes that are calculated based upon the actual gains achieved during the sale. Usually, the withheld amounts exceed the actual taxes due because it is a percentage of the sales price and not based on the gain. Thus, a seller should see if they qualify for one of the exceptions to withholding or apply for a withholding certificate.

Disclaimer: This Article is Intended as general information and not as legal advice as every situation is unique and requires detailed analysis.